Temperaturen bis 36 Grad am Tag, selbst in der Nacht kühlt es dann kaum noch ab.

Sollte ich bei dieser Hitze trotzdem trainieren?

Ist das noch gesund?

Wir zeigen dir, worauf du achten musst und geben Tipps, wie du dein Workout trotzdem machen kannst.

Richtige Vorbereitung:

Sei vorsichtig, wenn du vorher ein Sonnenbad genommen hast. Dein Körper ist jetzt schon erhitzt und sollte sich erst einmal abkühlen, bevor du dein Workout startest.

Eine kalte Dusche ist generell eine gute Vorbereitung für dein Training. Diese senkt deine Körpertemperatur und du fängst später an zu schwitzen.

Optimale Trainingszeit:

Morgens herrscht die kühlste und frischeste Luft. Auch die Ozonbelastung ist dann am geringsten. Solltest du nicht zu den Frühaufstehern gehören, kannst du dein Training auch in den Abend verlegen. Die Mittagszeit zwischen 12-16h sollte Tabu sein.

Schütze dich vor der Sonne:

Suche dir ein schattiges Plätzchen. Es sind weniger die hohen Temperaturen, sondern die direkte Sonneneinstrahlung, die deinen Körper belastet. Da es sich nicht immer vermeiden lässt, empfiehlt sich leichte, luftige Funktionskleidung, sowie eine Kopfbedeckung und Sonnencreme. Der Sonnenschutz sollte fettarm und wasserdicht sein und einen ausreichenden Lichtschutzfaktor haben.

Viel Trinken:

Sport bei dieser Hitze bedeutet auch viel Schwitzen. Schon bei einem Wasserdefizit von 2 % des Körpergewichtes drohen Leistungseinbußen. Also trinke viel und gib deinem Körper die Flüssigkeit zurück. Er freut sich jetzt über Mineralwasser mit höherem Magnesium- und Natriumgehalt oder dünne Fruchtsaftschorlen. Für einen Extrakick Vitamin C kannst du auch den Saft einer Zitrone in deine Wasserflasche geben.

Richtige Ernährung:

Bei hohen Temperaturen solltest du vor allem zu vitamin- und mineralienreicher Kost greifen, da beim Schwitzen eine Menge Elektrolyte verloren gehen. Am Besten viel Obst und Gemüse.

Lass es ruhig etwas langsamer angehen:

Bei starker Hitze schlägt dein Herz bei gleicher Trainingsintensität bis zu 20 Schläge schneller. Experten empfehlen deshalb, dass du deinen normalen Trainingspuls um 5 bis 10 Prozent reduzierst, wenn es extrem heiß ist. Das heißt, wenn du bei einem Puls von 150 bist, reduzierst du ihn auf 140. So bist du auf der sicheren Seite.

Hör auf deinen Körper:

Es ist wichtig, dass du auf die Signale achtest, die dir dein Körper sendet. Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel sind zum Beispiel Symptome für einen Hitzeschlag. Dann such dir ein schattiges Plätzchen, ruhe dich aus und trinke viel.

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